Anja
Ich hatte eine wunderschöne Kindheit, so auf dem Land, auf einer
Niederalm mit Pferden, Hunden und anderen Tieren. Aufgewachsen immer
in Kontakt mit der Natur.
Aber dann war da die Trennung meiner Eltern und andere Erlebnisse und
auch die Jugend und vor allem die Schulzeit sind Zeiten in denen ich
nicht glücklich war. Dann machte ich eine Schreinerlehre, das konnte
ich mir noch am ehesten vorstellen von dem Angebot, dass einem die Gesellschaft
so anbietet. Nach der Lehre bin ich in die Stadt gezogen, habe brav
mein Architekturstudium absolviert und das Umfeld war zufrieden. Aber
ich, wo blieb ich? Was wollte ich eigentlich? Auch von der helfenden
Natur war ich in der Großstadt München entfernter. Während
des Studiums war ich viel auf Reisen, in fernen Ländern, auch alleine,
mal ein halbes Jahr, auf der Suche nach mir, nach dem Sinn des Lebens.
Was mache ich hier auf dieser Welt? Wen interessiert denn wirklich was
ich tue? Was stimmt hier eigentlich nicht, waren Fragen, die ich mir
oft stellte und auf die ich noch keine Antworten fand. Als ich dann
das erste Mal ein Wochenendseminar mit spirituellen Menschen besuchte
war plötzlich vieles klarer und ein neuer Weg öffnete sich
für mich. Endlich spürte ich diese Liebe, wirkliche Liebe
zueinander. Schon lange fühlte ich mich nicht mehr so aufgehoben.
Ich hatte das Gefühl endlich ich sein zu können, sein zu dürfen,
so genommen zu werden wie ich bin. Genau da wollte ich hin, das ist
für was ich auf der Welt bin, so voller Harmonie und Verständnis
muss es in jedem Augenblick sein. In einer Weise wusste ich jetzt was
ich suche und natürlich ging die Suche jetzt erst richtig los.
Viele Seminare folgten, die verschiedensten Richtungen, alles wollte
ich ausprobieren, überall hinschauen, die verborgensten Muster
aufdecken. Und so lernte ich immer mehr über mich, verstand bestimmte
Zusammenhänge und konnte mir auch immer besser selbst helfen. Das
Leben wurde immer leichter und die Dinge passierten einfach und so hörte
ich einmal etwas über Geomantie. Obwohl ich noch nichts darüber
wusste, fühlte ich, dass ich alles darüber in Erfahrung bringen
wollte und schon begann ich die Ausbildung bei Hagia Chora. Endlich
war ich auf meinem Weg, dem Weg meines Herzens. Meine Liebe zum Leben
und zu allem Lebendigen ist nun schon länger erweckt und wächst
immer noch von Tag zu Tag. Die Natur, Mutter Erde ist meine Begleiterin
und durchflutet mich mit Bewusstsein, wenn ich meine nicht zu wissen
wie es weiter gehen soll. In der Ausbildung durfte ich endlich meinen
Seelen- und Lebensgefährten Marko kennen lernen. Auch durch ihn
wird mir immer wieder neu bewusst, dass ich eine unerschöpfliche
Quelle der Liebe bin. Mit ihm wachse ich immer weiter über mich
hinaus und mit ihm teile ich meine Träume und Ziele. Inzwischen
wohne ich wieder auf dem Land mit ihm, mein Leben wird immer einfacher
und gleichzeitig immer erfüllter. So wollen wir gemeinsam der Natur
die Möglichkeit schenken durch uns zu sprechen. Unsere Herzen sind
offen, das Göttliche überall zu sehen, in jedem Lebewesen,
in jeder Form. Wir versuchen alles zu erhören, zu sehen zu erfühlen
und auch das Unsichtbare wahrzunehmen und wir wollen dies weitergeben
und für jeden erlebbar machen. Auch die Landschaft hat eine Seele,
lass dich von ihr berühren und du wirst auch das Licht deiner Seele
wieder entdecken.
Marko
Seit meiner Kindheit halte
ich mich am liebsten in der Natur auf. Meine Jugend verbrachte ich mit
meiner Familie in einer kleinen Dorfgemeinschaft mit biol. dyn. Landwirtschaft
und Behindertenbetreuung. Nach dem Schulabschluss begann ich eine landwirtschaftliche
Lehre und musste feststellen, dass der Lehrplan der Berufsschule überhaupt
nichts mit der Natur am Hut hat. Also quittierte ich die staatliche
Ausbildung und stellte meinen Lernweg auf eigene Beine. Ich besuchte
Kurse über ökologische Alternativen in der Landwirtschaft,
über natürlichen Obstbau, wesensgemäße Bienenhaltung
und einiges mehr. Ich arbeitete auf bäuerlichen Betrieben sowie
im Holz-Blockhausbau und anderen Handwerken. 4 Jahre lebte ich inmitten
der Natur abseits der Siedlungen mit Bauwägen und später im
Tipi.
Meinen Wissensdurst über Naturthemen stillte ich mit verschiedensten
Büchern und stieß immer wieder auf Geomantie und Permakultur.
Da mir das Lesen darüber nicht ausreichte absolvierte ich eine
Ausbildung zum Geomanten, die sich über 2,5 Jahre erstreckte. In
dieser Ausbildung bei Hagia Chora lernte ich meine Partnerin Anja kennen.
Auch die Permakultur studierte ich intensiv mit Hilfe der Permakultur-Akademie
die diese wichtige Bildungsarbeit betreibt.
Die neu erlangten Fähigkeiten konnte ich in meinem 3300m²
großen Naturgrundstück umsetzen und schon bald in einigen
Veranstaltungen, im entstehenden Inspirationsgarten an Interessierte
weitergeben. Diese Arbeit war bereits gemeinschaftlich mit Anja die
dieses Projekt sehr bereicherte. Nun habe ich mit Anja eine Partnerin
fürs Leben und mit dem Krafthof Steinberg ein Lebenswerk, dass
wir zu einem Paradies gestalten möchten, an dem neben uns und der
gesamten Natur auch viele andere Menschen teilhaben dürfen.
Fortlaufend bilde ich mich in natürlichen Methoden des Gartenbaus
wie den Einsatz von effektiven Mikroorganismen, Pflanzenschutz durch
Gedanken- und Herzenskraft und allem was mir als zukunftsfähig
und heilsam erscheint. Ich möchte mein Wissen weitergeben um Gutes
wachsen zu lassen